Telekommunikation DSL bei www.comshark.de  




Home | Analog | ISDN | DSL | DSL-Alternative | Web-Info | Impressum

DSL ersetzt ISDN und bietet Geschwindigkeiten im MBit-Bereich


DSL Breitband und ArbeitsmarktDSL ist die Abkürzung für "Digital Subscriber Line", eine Breitband-Technologie, die digitale Internet-Daten über die Kupferleitungen des ehemaligen Telefonnetzes in die Wohnhäuser der deutschen Bürger bringt.


DSL steht quasi in Konkurrenz mit ISDN, denn auch ISDN überträgt die Informationen digital über die Kupferleitungen der Telefonnetze. Allerdings sind über ISDN lediglich Übertragungsraten von bis zu 64 KBit/s möglich, während über DSL Übertragungsraten von bis zu 6 MBit/s angeboten werden, bei ADSL2+ bis zu 16 MBit/s und bei VDSL sogar über 50 MBit/s.


Allerdings war ISDN ursprünglich nur für die Digitalisierung der Sprachübermittlung ausgelegt, an Internet mit den enormen Datenaufkommen war in den 1980er Jahre noch gar nicht zu denken. Mit Einführung der Internet-Verbindungen realisierten viele Kunden ihren Zugang zunächst über ISDN, diese Verbindung kam allerdings sehr schnell an seine Grenzen, da pro Internet-Seite einfach zu viele Daten übermittelt werden mussten.

Die Deutsche Telekom hat sich in den 1990er Jahren schwerpunktmäßig immer noch auf ISDN konzentriert, bis sie Ende der 1990er Jahren dann doch umschwenkte und erstmalig auch DSL-Leitungen (damals noch mit einer Maximalgeschwindigkeit von bis zu 768 KBit/s) angeboten hat. Die DSL-Technologie basiert auf ADSL (Asymmetrisches DSL) und wurde von der Telekom zunächst unter dem Namen T-DSL an den Kunden gebracht. Der Buchstabe "T" bedeutet eigentlich nichts anderes als ein symbolischer Kürzel für Telekom, so wie heute T-Home oder T-Mobile.

So wie die digitalen ISDN-Telefon-Daten mit einem so genannten NTBA in analoge Sprachschwingungen umwandeln und auch zurück wandeln muss, wird zwischen der Telefonleitung und dem PC ein so genannter "Splitter" geschaltet, der quasi die Daten splittet und nur die DSL-Daten für Ihren PC filtert. Wenn auch DSL über die Kupferleitungen der Telefonverbindung übermittelt werden, so können Sie dennoch gleichzeitig telefonieren. DSL nutzt nämlich andere Frequenzbereiche als ISDN oder auch Analog.

Mit zunehmender Nachfrage und Angebot von DSL-Breitband-Verbindungen mit Geschwindigkeiten von zwischen 3 und 50 MBit/s haben sich vor allem auf dem Arbeitsmarkt auch weitreichende Veränderungen ergeben. Nicht nur, dass der stetige Netzaufbau sehr viele neue Arbeitsstellen geschaffen hat, durch die flächendeckende Breitbandverbindungen konnten auch Portalbetreiber mit großen Datenbanken ihre Dienstleistungen ins Netz stellen. Bezogen auf den Arbeitsmarkt schossen Stellenbörsen plötzlich wie Pilze aus den Boden, allerdings sind heute (Stand 06/2010) nur einige große und relativ bekannte Dienstleister wie beispielsweise Jobscout24, Stepstone, topjobs und natürlich die Bundesagentur für Arbeit übrig geblieben. Viele dieser Dienstleister bieten sogar die Möglichkeit einer Stellensuche im Ausland, wie topjobs oder auch jobscout24. In nahezu allen Berufszweigen findet man so gut wie mindestens ein Stellenangebot. Der Nachteil: die Angebote sind zumeist sehr weit vom Wohnort entfernt; heute steht Mobilität an erster Stelle.

mobile Tribühnen mieten kann auch seine Vorteile habenMan darf allerdings nicht vergessen, dass der DSL-Markt ein sehr stark umkämpfter Markt ist und in diesem Segment ein sehr starker Preiskampf herrscht. In den Medien ist zu lesen, dass die DSL-Provider mit Preisen von unter 20,00 Euro für DSL-Komplett-Pakete schon lange am Limit ihrer Möglichkeiten stehen. Viele Provider haben sich finanziell derart ausgereizt, dass sie nur noch durch Fusionen überleben können. Selten kann sich ein DSL-Provider noch mit einer guten Werbe- oder Marketing-Idee von den anderen DSL-Providern absetzen und wenn, denn nur kurzfristig wie mehr zufällig bei der HanseNet mit einem Alice-Transparent am Charlottenburger Tor im Tiergarten Berlin. Über eine Werbeagentur ließ das Unternehmen individuelle Tribünen mieten wie am Charlottenburger Tor. Diese wurden dann mit Alice Werbung bespannt; vom Grundsatz eigentlich nichts Ungewöhnliches. Das Megaposter wurde jedoch kurz nach Aufstellung von G8-Gipfel-Gegner (der zu dieser Zeit in Berlin stattfand) zerschnitten. Der HanseNet ist dadurch ein materieller Schaden von rund 50.000 Euro entstanden. Die bundesweite Meldung über den Vorfall bescherte der HanseNet allerdings eine merkliche Popularität mit der Folge, dass das Unternehmen sogar expandieren konnte. Leider jedoch kam dann die HanseNet-Mutter Telecom-Italia in finanziellen Nöten und musste das relativ gesunde Unternehmen in Deutschland verkaufen. Käufer war mit 900 Millionen Euro die Telefonica aus Spanien. Die HanseNet wurde dann auf die Telefonica-Tochter "O2-Germany" übertragen … und wieder ist ein Unternehmen durch Fusion vom Markt verschwunden.





 
www.COMshark.de | DSL ersetzt ISDN und bietet Geschwindigkeiten im MBit-Bereich