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Digitalkameras - ein beliebtes Instrument für Web-Grafiken


Digitalkameras gehören heute zum Internet und Web-Design wie ein WLAN-Router zu einer DSL-Verbindung.


DSL-Verbindungen hatten mit einem herkömmlichen Modem oder auch Router den Nachteil, dass man sich vor lauter Kabel nicht mehr retten konnte. Bei WLAN entfällt ein Großteil der Kabel.


Digitalkameras erleichtern die Web-Gestaltung einer Internet-Präsenz enorm bzw. helfen, ohne großartige Mühe Fotos für das Internet aufzubereiten. Machbar wird dies durch die Digitalisierung der aufgenommenen Fotos. Filme vom Fotoapparat brauchen nicht mehr umständlich entwickelt zu werden, die Bilder sind bereits fertig abgespeichert nachdem man auf den Auslöser der Kamera gedrückt hat. Man kann sich die Bilder in einer Digitalkamera sofort über ein Display anschauen und kann sie vielfach auch schon sofort bearbeiten oder auch einfach wieder löschen.

Am PC oder Laptop (Netbook oder auch Notebook) werden die Grafiken von der Digitalcamera auf den Rechner eingelesen und können sofort auf den Server geladen werden. Diese Variante ist vorwiegend bei aktuellen Nachrichten (News) sehr wichtig, denn nichts ist so alt wie die Meldung (Zeitung) von gestern. Vielfach werden aufgenommene Grafiken allerdings auch zur Web-Gestaltung des eigenen Internet-Portals verwendet. Man sucht sich das gewünschte Motiv, klickt auf den Auslöser und schon hat man eine gute Vorlage für das eigene Web-Projekt.

Allerdings: Damit man die Grafiken einer Digitalkamera auch ausdrucken kann, ist ihre Pixelgröße noch relativ groß. Im Printbereich benötigt man nämlich mindestens 300 dpi um vernünftige Grafiken aufs Fotopapier zu bringen. Fürs Web genügen 72 dpi und diese Umrechnung sollte jeder mit einem Bildbearbeitungsprogramm auch vornehmen. Zwar gibt es mit DSL oder VDSL Hochgeschwindigkeitsnetze von bis zu 50 MBit/s, doch nicht jeder hat einen derartigen Breitbandanschluss. Wenn die Grafiken aus Digitalkameras nicht umgerechnet werden, dann können pro Grafik schon mal drei Megabyte Daten fließen müssen, damit die Grafik bei User überhaupt erst angezeigt wird. Auf 72 dpi umgerechnet dürfte die Grafik nicht mehr als 15 bis 20 KBit/s Volumen haben und wäre bei gleicher Anzeigequalität sekundenschnell auf dem Rechner.





 
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